Kirchenwahl

Nassig und Sonderriet

Nassig:

Es wurden 290 gültige Stimmzettel abgegeben. 33 Stimmzettel waren ungültig. 16 Umschläge wurden nach Wahlschluss abgegeben.
Wahlbeteiligung: 57,4 %  
Gewählt wurden:
  • Michael Diehm
  • Brigitte Erbacher
  • Axel Kempf
  • Karin Kunkel
  • Anke Weiß

Sonderriet:

Es wurden 136 gültige Stimmzettel abgegeben. 11 Stimmzettel waren ungültig.
Wahlbeteiligung: 57,4 %
Gewählt wurden
  • Katharina Kappel
  • Sonja Kellner
  • Karin Sitzmann

Die Kirchengemeinderäte aus beiden Teilorten bilden zusammen den Kirchengemeinderat Nassig-Sonderriet und werden am 26. Januar 2020 in beiden Orten in Ihr Amt eingeführt.

Landeskirche

Synodalpräsident und Landesbischof bedanken sich für die Beteiligung an der Kirchenwahl
Nach der Wahl der etwa 4500 Kirchenältesten am 1. Advent (1.12.) haben sich Synodalpräsidentin Axel Wermke und Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh bei allen Wählerinnen und Wählern der badischen Landeskirche bedankt. „Den neu gewählten Kirchenältesten wünschen wir von Herzen Gottes Segen für ihre verantwortungsvolle Aufgabe“, erklärten sie zugleich.

Wermke und Cornelius-Bundschuh dankten zugleich allen bisherigen Ältesten für ihren Dienst. Zum 1. Dezember waren badenweit rund 4.500 Kirchenälteste in den rund 650 badischen Pfarr- und Kirchengemeinden neu gewählt worden. Wahlberechtigt waren etwa 1 Millionen der 1,12 Millionen Kirchenmitglieder. Bereits zum vierten Mal durften schon 14-Jährige ihre Stimme abgeben, und zum ersten Mal bereits 16-jährige gewählt werden.

2013 hatte die Wahlbeteiligung bei 19,8 Prozent gelegen. Erste Zahlen deuten darauf hin, dass diese Größenordnung erneut erreicht werden kann. Wie 2013 wurde die Wahl wieder flächendeckend als Briefwahl organisiert.

Der Projektleiter der Kirchenwahlen, Bernd Lange, wies darauf hin, dass die Wahlbeteiligung in ländlich geprägten Gemeinden in der Regel höher lag als in den Städten. So gaben beispielsweise in Dürrenbüchig (Kirchenbezirk Bretten-Bruchsal), in Kälbertshausen (Mosbach) oder in Schillingstadt (Adelsheim-Boxberg) deutlich mehr als 40 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

Die ehrenamtlichen Kirchenältesten wurden für sechs Jahre gewählt. Sie bilden gemeinsam mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer sowie den Gemeindediakoninnen oder -diakonen den Ältestenkreis, der die Gemeinde leitet. Er entscheidet beispielsweise über die Gemeindefinanzen und Bauprojekte, wirkt bei einer Neubesetzung der Pfarrstelle mit und kümmert sich auch um alle Personalfragen, die die nichttheologischen Mitarbeitenden der Gemeinde wie etwa Erzieherinnen und Erzieher im Kindergarten betreffen.

Insgesamt bewarben sich fast 5.000 Christinnen und Christen um einen Sitz im Ältestenkreis. Die Kandidierenden mussten mindestens 16 Jahre alt sein und einer Kirchengemeinde angehören.



Ein paar Zahlen*

Die Wahlbeteiligung betrug insgesamt 18,3 Prozent - und lag damit 1,5 Prozentpunkte unter dem Ergebnis von 2013. Mit rund 27 Prozent lag sie im Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg und Kraichgau gleichauf am höchsten. Den geringsten Wert weist der Stadtkirchenbezirk Freiburg mit knapp 11 Prozent auf.
16 % der Erstwähler haben gewählt (Gemeindeglieder zwischen 14 und 20 Jahren)
Ungültige Stimmen waren es 2,3 %
5 % der Wahlbriefe mussten zurückgewiesen werden
56 % Frauen wurden gewählt und 44 % Männer
Die beiden ältesten Gewählten sind jeweils 86 Jahre
Der Altersdurchschnitt liegt bei 53 Jahren
In 41 Gemeinden haben auch 16 und 17-jährige kandidiert und wurden fast überall mit hoher Stimmenzahl gewählt.
60% wurden wiedergewählt
40% sind „Neuzugänge“
* vorläufig mit Stand von 537 von 658 Wahlbezirken